Freitag, 27. Januar 2012

Reisen

Ich werfe jeden Tag mehr auf den Scheiterhaufen des Unwesentlichen-
das Schöne bei diesem Tun ist das, dass  das Wesentliche dabei nicht kleiner, enger wird, sondern gerade mächtiger und großartiger.
( Franz Marc)

Das vielerseits erwartete Jahr 2012 scheint ein Jahr des aufräumen, umgestalten und sortieren zu sein.
Es gibt etliche Menschen in meinem Umfeld die "groß reine machen".
Alten Ballast verabschieden und loslassen,damit der entstandene Platz uns mit seiner "Leere" erfreuen kann. Oder etwas Platz einnehmen kann, das vorher keine Möglichkeit hatte bei uns einzuziehen.

Wenn ich mein Leben als Weg betrachte, dann möchte ich ihn mit einem Rucksack gehen der das Notwendige enthält und nicht mehr.
Es kann sein, das ich ab und an mal einen Blick in meinen Rucksack werfe und schaue, welche Dogmen, welche Altlasten jeglicher Art, und welche Emotionen machen meinen Weg schwerer?
Dann entscheide ich mich was ich ausräume was ich nicht mehr brauche.
Wenn die eine oder andere Emotion noch mitgehen muss, werde ich sie tragen in eigener Verantwortung.

Probieren wir doch mal mit leichterem Gepäck zu reisen. Weniger ist oft mehr.

C.v. Lerch