Wir wünschen uns alle den Frieden, und doch ist er oft so schwer zu halten.
Wir hören vom Weltfrieden,
vom Frieden in der Familie,
vom Frieden auf der Arbeit,
und neuerdings ist häufig vom sozialen Frieden zu lesen und zu hören.
Und dann ist da noch der Frieden mit mir selbst.
Dieser Frieden ist häufig der instabilste Frieden, glaube ich. Jeder weiß für sich selbst, wann und wie er aus der inneren Ruhe fällt. Die innere Ruhe, die innere Mitte ist der Punkt aus dem sich gut agieren lässt. Wenn ich nicht bei mir selbst sein kann, also im Frieden mit mir, wie kann ich dann erwarten,dass es friedlich in meiner Umgebung ist?
Frieden fängt bei mir und mit mir an.
Meiner Schwiegermutter war der Frieden ein großes Bedürfnis. Ihre Meinung dazu: "der Frieden kostet schon mal etwas". Sie war und ist mir ein großes Vorbild in Sachen Frieden. Sie hat mir den Frieden vorgelebt, der Entspannung in die Situation bringen kann.
Wenn einer zu reden beginnt wo Fronten verhärtet sind, da fängt der Friede an.
Wenn einer zu schweigen beginnt, wo Worte unnötig sind, dann fängt der Friede an.
Wenn man zuerst die Hand reicht, obwohl man sich im Recht fühlt, da fängt der Friede an.