"In deiner eigenen Göttlichkeit liegt große Macht,
jedoch nicht in der Herrschaft über andere, sondern im Begreifen und Verstehen, wer du eigentlich bist.
In der Entdeckung dieser Wahrheit liegt eine göttliche Selbstbescheidenheit, aus der Liebe und Mitgefühl entstehen.
Weizen steht stolz und hoch, wenn er noch unreif ist, die vollen Ähren jedoch neigen sich in Ihrer Reife liebevoll der Erde zu."( aus dem Buch-die innere Ruhe finden)
Dies ist, finde ich, ein schönes Bild, für den Bogen zur Betrachtung, eines Menschenlebens.
In der Jugend glaubt der Mensch alles zu wissen, zu können und den Durchblick zu haben.
Häufig begegnet die Jugend dem Alter mit Arroganz in dem Glauben, diese sind von gestern.
Erst im Laufe der Zeit mit vielen eigenen Erfahrungen entwickelt sich die Weisheit, eigentlich weiß man nichts.
Schon häufig hörte ich den Satz, man muss die Geschichte neu schreiben, weil eine Ausgrabung neue Erkenntnisse hervor brachte. Oder Texte in einer genaueren Übersetzung, die Inhalte neu dastehen lassen.
Was wissen wir wirklich? Diese Erkenntnisse wiederholen sich in unserem Leben, auf den verschiedensten Ebenen.
Mit den Erfahrungen der Lebensjahre, werden wir dem reifen Weizen ähnlicher.
Ein Bild, das mich mit einem Lächeln älter werden lässt.
C.v.Lerch